Kapitalismus und Irrenhaus – Antipsychiatrie und das Sozialistische Patientenkollektiv Heidelberg
Um die Psychiatrie- Anstalten war es in den 60er & 70ern schlecht bestellt. Christine Krüger und Cornelia Pfeifer über die radikale Kritik der Antipsychiatrie-Bewegung.
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„Psychiatrische Anstalten waren bis in die siebziger Jahre hinein reine Verwahranstalten, in denen psychisch Kranke mit Medikamenten, aber auch mit Fesseln ruhig gestellt wurden. Es gab keinen menschlichen Respekt vor den Kranken, kaum Therapien ohne Psychopharmaka, Elektroschocks waren eine verbreitete Behandlungsmethode.“ Margrit Schiller (*1948), ehemaliges Mitglied der RAF und des Sozialistischen Patientenkollektivs Heidelberg, beschreibt den desolaten Zustand, in dem sich die deutschen psychiatrischen Kliniken in den sechziger und siebziger Jahren befanden.
Beten, Betten, Bier – Das Hospital im Mittelalter

Arme und Kranke erhielten im mittelalterlichen Spital Obdach und Speise. Dafür beteten sie für das Seelenheil ihrer Gönner.
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Daniel Meyer (Moderator): Bei meinem letzten Crowdsurfversuch, da ging ein bischen was schief. Von 2.000 Crowdsurfern war ich einer von fünf, die sich nach dem Konzert im Krankenhaus wieder getroffen haben. Mit dem Schlüsselbeinbruch waren wir dann noch zu zweit. Die Operation hab ich dann heimatnah durchführen lassen, aber auch im Itzehoer Krankenhaus hab ich mich ganz gut aufgehoben gefühlt. Jetzt schauen wir bei Q History ja gerne mal zurück und fragen uns, ob Krankenhäuser damals schon genau so gut funktionierten.
Von Pflanzenheilkunde zur Konsumgesellschaft – Interview mit Susan Strasser
Susan Strasser arbeitet zur Zeit an einem Buch, das den Titel Herbal Medicine in a Developing Consumer Culture tragen soll. Philipp Spreckels hat für Q History mit der US-Historikerin gesprochen.
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Q HISTORY: Frau Strasser, ihre Bücher handelten bisher von weiblicher Hausarbeit, der Konsumgesellschaft und Müll . Warum das vierte nun über Pflanzenheilkunde?
Susan Strasser: Viele Menschen die nur eines der Bücher kennen sind überrascht über die anderen und können keine Verbindungen sehen. Viele andere stellen wiederum die Verbindung zwischen diesen drei Büchern und dem vierten in Frage.
Sendung 6/2011: Bakterien, Kräuter und Kranke – Medizingeschichte
Nicht Ärzte in weißen Kitteln, sondern Bader, Scherer oder Wundärzte behandelten im Mittelalter die Verletzungen und Krankheiten der einfachen Leute. Der Aderlass galt unter ihnen als zuverlässiges Mittel Behandlungsmittel. Bevor die Menschen mikroskopisch kleinen Bakterien als Ursache für Krankheiten entdeckten, glaubten sie, dass ein Ungleichgewicht der Körpersäfte, üble Gerüche oder einfach die Strafe Gottes Krankheiten auslösen.
Die Themen:
Sendung 4/2010: Geschichte der Verhütung

Das Kondom, eine Erfindung des 16. Jahrhunderts.
Das Bidet diente anders als die meisten denken, nicht der Körperhygiene, sondern der Verhütung: Durch Scheidenspülungen sollte der Kinderseegen ausbleiben. Auch bestimmte Sex-Positionen, zum Beispiel die, bei der die Frau oben ist, galten als empfängnisvermindert und Casanova soll mit halben Zitronen verhütet haben. Als es Pille und Co noch nicht gab, haben sich die Menschen vieles einfallen lassen. Ein Beitrag von Anna Gödeke.
Kondom, Antibabypille, Spirale, Hormonpflaster, Mikropille, Diaphragma, Dreimonatsspritze, Verhütungspflaster, Die Pille danach, … Heute gibt es viele Möglichkeiten sich vor einer ungewollten Schwangerschaft zu schützen: Der Weg zum Arzt hilft, die passende Verhütungsmethode zu finden. Allerdings war die Unterstützung vom Mediziner bei dem Wunsch nach Prävention nicht immer selbstverständlich.
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