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4Jul/09

Sendungen 4/2009: Alkohol in der Antike

Alkohol in der Antike

Römer tranken etwa 1 Liter Wein pro Tag.

Plinius der Ältere: "Die Natur hat uns das gesündeste Getränk geschenkt, das Wasser, das auch alle übrigen Lebewesen genießen. Wir aber zwingen sogar das Zugvieh Wein zutrinken. Wir liefern mit soviel Mühe und so viel Arbeitsaufwand ein Erzeugnis, das geeignet ist, den Verstand des Menschen zu verwirren und Wahnsinn zu erregen, die Ursache von tausenden Verbrechen, mit so viel Sinnenreiz, das ein großer Teil der Menschen keinen anderen Wert im Leben kennt."

Plinius der Ältere hält zweifellos nicht viel vom Weingenuss. Seine römischen Mitbürger hingegen sehr. Wie auch heute wird der Alkohol als Fluch und Segen gleichermaßen empfunden. Der Wein wird als Gabe des Gottes Bacchus verstanden, den die Römer von den Griechen übernommen haben. Dort heißt er Dionysos.

Dionysos wurde als Lyaios verehrt, als der Sorgenlöser. Die Machthaber in Rom wiederum sahen den Kult des griechischen Gottes mit skeptischen Augen. Zu zwielichtig schienen ihnen die dionysische Mysterien. Der römische Historiker Livius berichtet:


 
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