Q History Geschichte bei Radio Q

13Mai/11

Brennende Kirchen – Black Metal ist Krieg!

Black Metal - SängerBlack Metal schockte ein ganzes Land. Wie eine junge Musikszene der Gesellschaft den Krieg erklärte.


 

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Norwegen, das Mutterland des nordischen Black Metal, endlich! Mit dem Van verlassen meine Jungs und ich die Fähre und fahren über die Fjorde zur Westküste. Unser Ziel: Bergen. Nirgends in Europa regnet es öfter. Ich bin 18 Jahre alt, habe lange Haare und trage nur schwarz. Wir erklimmen die Stufen bis zur alten Fantoft Kirche. Im 12. Jahrhundert erbaut. Am 6. Juni 1992 niedergebrannt von einem Anhänger der Black Metal Szene. Darum sind wir hier. Dies ist ein Erinnerungsort.

27Jan/11

Sendung 1/2011: Insel der Geister – Geschichte des Voodoo auf Haiti

Geschichte des Voodoo auf Haiti

Der Voodoo-Glaube hat seine Wurzeln in Westafrika.

Die Ärzte, Anti-Zombie: "Sie essen alle auf.
Sie fressen alle auf.
Und hast Du keine Knarre,
rate ich Dir: "Lauf!"

Fichte, Xango: "Jeder Haitianer hat in seinem Leben einen Zombie gesehen.
Ich nicht.
Als ich einen Vaudoupriester nach der Existenz von Zombies frage, antwortet er:
- Nein, es gibt keine. Ich war gestern auf dem Markt und wollte welche kaufen. Es waren einfach keine zu haben."

Der Dichter und Ethnologe Hubert Fichte über seine Zeit auf Haiti.

 
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17Dez/10

Sendung 13/2010: Medienkrieg, Weltkrieg – Der Siebenjährige Krieg

Schlacht bei Kolin, Böhmen 1757

Schlacht bei Kolin, Böhmen 1757


Guerillakriege, globale Kriege, Medienkriege oder sogar Weltkriege - so sehen Kriege heute aus. Aber wie modern sind unsere Kriege wirklich? Matthias Friedmann stellt fest: So neuartig, wie man denkt, sind unsere modernen Kriege doch wieder nicht.

Sprecher, dramatischer Tonfall: „Der erste Weltkrieg – Eine ganze Welt steht unter Waffen. Tausende Soldaten unterschiedlicher Nation stehen sich auf dem Schlachtfeld gegenüber. Als Friedrich der Große 1756 den fatalen Entschluss fasste in den Krieg zu ziehen, rechnete er mit einem schnellen Feldzug. Aber es sollte...”

17Dez/10

Sendung 13/2010: Helden des Krieges – vom antiken Superheros zum modernen Retter

Helden des Krieges – Leonidas in Frank Millers 300

Helden des Krieges – Der Spartaner Leonidas in der Verfilmung von Frank Millers 300

Achill (Ilias 9, 412 f.): „Wenn ich hier bleibe und kämpfe um die Stadt der Troer, ist mir verloren die Heimkehr, doch wird unvergänglich mein Ruhm sein.“

Ewigen Ruhm erhoffte sich der Heros Achilles im Trojanischen Krieg zu erkämpfen, und er sollte ihn bekommen. Große Taten wie Eroberung und das Töten anderer Heroen im Krieg waren dafür mehr als ausreichend. Nach diesem Ideal der ersten Kriegshelden, egal ob sie realhistorisch oder bloß literarische Gestalten waren, strebten spätere Eroberer wie Alexander der Große.


 
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16Dez/10

Sendung 13/2010: Zwei Nationen, viele Konflikte – Der “Hundertjährige Krieg” zwischen England und Frankreich

Zwei Nationen, viele Konflikte Der „Hundertjährige Krieg“ zwischen England und Frankreich

Herzlich willkommen zu „Talk im Spätmittelalter“, hier live aus dem Radio Q-Studio in Münster!

Kriege gab es schon im Spätmittelalter, Polit-Talkshows jedoch noch nicht. Schade eigentlich, denn es hätte viel Diskussionsstoff gegeben. Cornelia Pfeifer und Christine Krüger haben in einem fiktiven Interview mit spätmittelalterlichen Gästen über den „Hundertjährigen Krieg“ gesprochen.

Meine sehr verehrten Damen und Herren, herzlich willkommen zu „Talk im Spätmittelalter“, hier live aus dem Radio Q-Studio in Münster. Heute geht es um den „Hundertjährigen Krieg“ zwischen Frankreich und England. Begrüßen Sie mit mir zwei ganz besondere Gästen: Heinrich V. und Elisabeth von Bayern.


 
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13Dez/10

Sendung 13/2010: Krieg und Eroberung in der Geschichte des Byzantinischen Reiches

Die Hagia Sophia in Istanbul

Die Hagia Sophia, die größte Kirche Konstantinopels, wurde 1453 in eine Moschee umgewandelt.

Brief von Enea Silvio Piccolomini, 21. Juli 1453: „Es wäre erträglicher, unsre Städte im Feindesland zu verlieren, als aus jenen vertrieben zu werden, die einst den Christen gehörten. Was ist es denn, was wir eben verloren haben? Doch eine Königsstadt, den Sitz des östlichen Kaiserreichs, die Säule des griechischen Volkes, den Thron des zweiten Patriarchen! Weh dir, du einst so weit dich erstreckende Christenheit, wie bist du nun eingezwängt und dem Verderben geweiht!“

Es war eine erschreckende Nachricht, die den italienischen Humanisten Enea Silvio Piccolomini im Juli 1453 zu diesen Zeilen bewegte:

Konstantinopel, die Hauptstadt des Byzantinischen Reiches, war von den Osmanen erobert worden. Wie konnte es soweit kommen? Und was war das überhaupt für ein Reich, das da unterging? Seine Geschichte führt uns weit zurück, in die Zeit der Völkerwanderung…


 
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