Sendung 3/2009: Die Weimarer Reichsverfassung – Konstruktionsfehler?

Reichspräsident Friedrich Ebert (1923)
Philipp Scheideman: "Der Kaiser hat abgedankt. Er und seine Freunde sind verschwunden. Über sie alle hat das Volk in ganzer Linie gesiegt. Prinz Max von Baden hat sein Reichskanzleramt dem Abgeordneten Ebert übergeben. Seit euch der geschichtlichen Bedeutung dieses Tages bewusst. Das alte und Morsche, die Monarchie ist zusammengebrochen. Es lebe das neue, es lebe die deutsche Republik."
November 1918. Philipp Scheidemann ruft die Republik aus. Gleichzeitig neigt sich der Erste Weltkrieg dem Ende zu. An einen Sieg ist für das deutsche Kaiserreich nicht mehr zu denken. Dennoch befahl die OHL eine letzte Schlacht zur See gegen die Briten.
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Sendung 3/2009: Das Grundgesetz

Das Grundgesetz 23. Mai 1949 © DBT/Blanke.
Am 23. Mai 1949, um 24 Uhr, trat das Grundgesetz in Kraft. Die Katastrophe von Weimar sollte nicht mehr möglich, Deutschland eine "wehrhafte Demokratie" sein.
Sendung 3/2009: Das Grundgesetz – Die Entstehung

Koblenz Rittersturz-Konferenz. Die westdeutschen Ministerpräsidenten während ihrer Beratungen zu den Frankfurter Dokumenten auf dem Rittersturz bei Koblenz. (8.-10. Juli 1948)
Deutschland im Frühjahr 1948. Das Land liegt nach 13 Jahren nationalsozialistischer Herrschaft nach wie vor in Trümmern. Das Restterritorium wird von den Siegermächten besetzt gehalten. Der Kalte Krieg kündigt sich an. Das Land ist zweigeteilt. Die Sowjetunion hat begonnen in ihrer Besatzungszone ein "Satellitenregime" zu etablieren. Die Besatzungsmächte der drei westlichen Zonen stimmen nach Vorbehalten dafür, auch in ihren Zonen einen souveränen, allerdings demokratisch-marktwirtschaftlichen, Staat einzusetzen.
